Mittwoch, 11. Januar 2017

Die Hollars – Eine Wahnsinnsfamilie



Der erste Kinofilm dieses Jahr für mich! Ab morgen (12.01.2017) kommt die verrückte aber liebenswerte Familie auf die Leinwand.

John Hollar lebt mit seiner Freundin Rebecca in New York. Als John hört, dass seine Mutter im Krankenhaus liegt macht er sich auf den Weg in seine Heimat. John trifft nicht nur auf seine Familie, sondern auch auf alte Schulkameraden. Zwischen dem Wahnsinn einer typischen Kleinstadt von Amerika versucht er die Nerven nicht zu verlieren und alles zu regeln.
Um ein besseren Einblick zu bekommen ist am Ende des Beitrags der Trailer, ich hab Angst zu viel zu verraten =)


Ich war von dem Film auf jeden Fall sehr angetan. Meine erste Reaktion war irgendwie „Club der Roten Bänder“ für bzw. mit Erwachsenen. Ich weiß nicht wieso mir der Gedanke als erstes kam, oder mit als erstes. Ich hab viel gelacht in dem Film, aber auch geweint etwas. Der Film zeigt das man manche Symptome (grade im Trailer wird das schon klar) wirklich ernst nehmen sollte. In meinen Augen ist der Film nicht nur ein Film.
Der Zusammenhalt einer Familie ist in schweren Momenten mit das wichtigste und auch das wird gut deutlich, finde ich.

John Krasinski hat nicht nur Regie geführt und war Produzent, sondern hat auch selber die Hauptrolle gespielt. Er hat in jeder Hinsicht eine gute Arbeit geleistet. Die Rolle nimmt man ihn von Anfang bis Ende ab und es ist sehr authentisch.
Anna Kendrick spielt (leider) Rebecca. Da ist mein kleines Problem gewesen weil sie nun mal auch bei Pitch Perfekt Rebecca heißt und ich dachte mir so „okay so sieht es bei Becca aus wenn sie mit der Musik aufhört“, keine Ahnung manchmal fällt es mir verdammt schwer die Filme zu trennen, vor allem wenn die Namen gleich sind. Aber das ist der kleine Manko den ich hatte, ansonsten es ist Anna Kendrick. Sie ist meine Lieblingsschauspielerin und die Hochschwangere Frau hat sie wirklich unglaublich gespielt.
Margo Martindale spielt Sally Hollar und sie macht das sehr gut. Sie bekommt es super hin zwischen Witz und Ernst zu wechseln das es auch noch weiterhin sehr natürlich rüberkommt.
Generell schafft es der Film diesen Balance Akt zwischen Traurigkeit und Freude unglaublich gut umzusetzen. Vielleicht hatte ich deshalb den Vergleich mit der Serie, weil die es auch schaffen und dasselbe Thema irgendwie behandelt wird.

Der Film ist einfach schön. Er hat Gefühl, regt zum Nachdenken ein wenig an und ja man langweilt sind nicht zwischen durch mal in den 88 Minuten.

Wie schaut es bei euch aus? Habt ihr den Film schon gesehen oder werdet ihr ihn sehen? Auf welche Filme freut ihr euch dieses Jahr?

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