Samstag, 24. Juni 2017

Eine Insel im Meer von Annika Thor



Es geht um Steffi und Nelli die aus Wien kommen. Ihre Eltern schicken sie auf eine Insel in Schweden. Zum Schutz. Die Familie ist jüdisch und die Eltern wollen ihre Kinder in Sicherheit wissen, vor den Nazis. Es soll nicht lange dauern, dass sie getrennt sind, zusammen wollen sie nach Amerika flüchten. Die Geschwister werden zu zwei Familien geschickt. Während Nelli bei einer Familie mit Kindern ist, ist Steffi alleine. Sie kann ihre Schwester zwar oft sehen, aber doch ist es anders.


Ich hab schon viele Bücher über das 3. Reich gelesen. Ich finde die Geschichten spannend oder eher interessant? Mich hat in der Schule auch Geschichte nie interessiert, außer alles um den 2. Weltkrieg,  denn ich hatte auch meine mündliche Prüfung zu dem Thema. Verfolgung von Minderheiten während des 2. Weltkrieges. Daher finde ich solche Bücher interessant.

Viele Kinder wurden weg geschickt, aufs Land oder in andere Länder, damit sie in Sicherheit waren vor dem Krieg. Hier wird gut erzählt wie sich zwei Geschwister in einem fremden Land zurechtfinden müssen. Sie sprechen die Sprache nicht und müssen aber sofort zurechtkommen. Die Ängste und Sorgen die Kinder haben, während sie von ihren Eltern getrennt sind und auch eine kleine kindliche Naivität fehlt in den Büchern nicht.

Ich finde es sehr gut geschrieben und werde mir die 3 Folge Bänder auch jetzt noch greifen und lesen. Da mich sehr interessiert wie es weiter geht mit Steffi, Nelli und ihrer Familie. Ob sie am Ende alle wieder zusammen finden? Grade, weil ich gefühlsmäßig oft mitgerissen wurde, will ich wissen wie es zu Ende geht. Das Schicksal was Kinder damals hatten, mag man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Es ist oft vorstellbar, was teilweise unsere Großeltern erlebt haben oder sie erinnern sich nicht mehr dran, haben verdrängt und daher finde ich die Geschichten gut. Auch wenn es vielleicht keine realen Geschichten sind, steckt in ihnen immer ein Funken Wahrheit.


Habt ihr das Buch gelesen? Wie findet ihr Bücher über das 3. Reich? Berichte von Zeitzeugen? Interessiert euch sowas überhaupt?

Montag, 19. Juni 2017

Tochter der Träume – Marie Weißdorn



In Mirandor herrschten eins die Götter, nun ein König. Dieser unterdrückt sein Volk.
Es gibt auserwählte Kinder die den Menschen anstatt der Götter beistehen sollen. Doch der König präsentiert unter anderem seine Macht damit, dass er diese Kinder jedes Jahr gefangen nehmen lässt.
Als es wieder so weit ist, trifft es Leyna. Sie hat die Kraft der Herbstgöttin in sich. Doch ihr gelingt die Flucht und sie rennt in ein Abenteuer. Ihr öffnet sich eine Welt voller Magie. Sie trifft auf mehrere Wegbegleiter. Ihre Begleiter versuchen Leyna zu beschützen. Doch sie können ihr nicht abnehmen, welchen Weg sie einschlagen. Leyna muss sich entscheiden, ob sie der alten Prophezeiung glauben soll, oder dem, was ihr Jahrelang erzählt wurde.


Die Geschichte spielt in einem fiktiven Ort namens Mirandor. Nur alleine durchs Lesen hab ich ein wenig Fernweh bekommen und würde da gerne mal hin. Aber das geht ja nicht.
Es gibt im Buch 4 wichtige Charaktere.
Leyna, sie lernt langsam mit der Magie umzugehen, aber sie erlernt auch das Kämpfen. Es ist schön dabei zu sein wie Leyna mit der Zeit wächst und sich traut.
Dann gibt es Sivan. Sivan ist so ein Charakter man liebt und hasst ihn. Am Anfang mag man ihn, grade weil er nicht der Mann der Worte ist, gegen die Wand schlagen, na ja oder gegen den Baum, was sinnvoller ist. Aber dennoch ist er ein sehr interessanter Charakter und man versteht ihn im Laufe des Buches immer besser.
Dann gibt es da Tarin. Tarin ist irgendwie der schwule beste Freund. Er steht immer zur Seite, hat irgendwie immer gute Laune und macht eigentlich immer was man ihm sagt. Er ist knuffig. Ich wollte ihn immer wieder einfach nur knuddeln.
Dann gibt es da nur Urs. Urs ist kein Mensch, sondern ein Varnir. Ich mag ihn. Ich bastle mir noch ein Urs Fähnchen wenn es ein Bild von den süßen gibt! Aber das was Sivan schweigt, quatscht Urs, aber man kann die Uhr danach stellen, wann Stille eintritt. Aber auch wenn Urs eine Plappertasche ist und manchmal nervig, gehört er da einfach zu.


Die ganze Reise mit den Vieren durch Mirandor war einfach fesselnd. Man war wirklich fest dabei, total versunken, hat immer wieder mit gefiebert, hat mit Sivan zusammen Urs den Hals umdrehen wollen. Ich hatte öfters das Gefühl mit dabei zu sein. So hat das Lesen Spaß gemacht und ich bin froh das es noch nicht zu Ende ist und am 1.7. ja auch schon weiter gehen wird.

Kennt ihr das Buch schon? Wie fandet ihr die Reise durch Mirandor?
Gerne nehme ich auch Buchempfehlungen an =)

Mittwoch, 14. Juni 2017

Wonder Woman – Film


Endlich ist eine Superheldin auf der Kinoleinwand, ab dem 15.06.2017, zu sehen, wurde auch mal Zeit nach den ganzen Superhelden. =)


Ich muss zugeben, dass ich erst ein wenig skeptisch war. „Batman vs. Superman“ hat mich nicht wirklich überzeugt. Mein Gefühl war überwiegend das DC eher die Serien gut macht und Filme über Bösewichte (Suicide Squad). Aber Wonder Woman geht in eine gute Richtung.
Ich fand ihn zwar teilweise zu lang gezogen, aber im Ganzen ist der Film schon um einiges besser als „Batman vs. Superman“.

Mir haben die Amazonen sehr gefallen, das Land sah unglaublich toll aus, seit ich den Film gesehen habe mag ich gerne mal weit weg reisen. Auf eine Insel, aber lieber alleine als mit den ganzen Amazonen, obwohl da wäre man in Sicherheit. ;)

Okay, zurück zum Film. Ich mag Diana (Wonder Woman gespielt von Gal Gadot), ihre Geschichte beginnt als Kind und da ist sie mir irgendwie schon sympathisch gewesen.
Gal Gadot hat ihre Rolle gut gemacht, wenn Wonder Woman auf unsere Welt trifft, man nimmt an der Mimik und Gestik super ab, dass alles neu ist. Es macht Spaß sie dabei zu sehen.
Chris Pine spielt den Piloten Steve Trevor. Ich mag Chris Pine als Schauspieler, aber ich finde auch das es nicht seine Bestleistung war. Er ist gut, aber er war schon besser. Oder eher er hat bessere Rollen gespielt.


Leider fand ich, dass der Film zu viel Slow Motion hatte. Immer wieder wurden die Sprünge oder Kampfszenen von Wonder Woman verlangsamt und irgendwann fand ich das nur noch nervig, nicht mehr optisch schön anzusehen. So kann schönes auch kaputt gemacht werden, zu viel ist halt nicht immer gut.

Wie schaut es bei euch aus, habt ihr den Film gesehen? Oder werdet ihr euch ihn anschauen? Was mögt ihr lieber Marvel, DC oder beides?